Sybille van Os-Fingberg Coaching – Beratung – Training

Von der Gruppenprophylaxe zur Individualprophylaxe!

G3a – Gruppenprophylaxe in Grundschulen G3b – Gruppenprophylaxe in Förderschulen und Inklusion Workshop G3a: Prophylaxe-Impulse in Grundschulen - G3b: Förderschulen und Inklusion

G3a: Grundschulen

Für die Durchführung von Prophylaxe-Impulsen in einer Grundschule muss die Schule zuerst für das Thema Mundgesundheit gewonnen werden! Hierzu sind Gespräche mit der Schulleitung und die Präsentation von Inhalten notwendig.

Die Teilnehmerinnen des Workshops werden auf die erste Kontaktaufnahme mit einer Schule vorbereitet. Gruppenprophylaxe in der Schule bedeutet eine Hinführung zum eigenverantwortlichen Handeln. Mundgesundheit interessiert Schülerinnen/Schüler, wenn im Prophylaxe-Unterricht für sie folgende Begriffe zur lebendigen Erfahrung werden:

Wahrnehmung – Verständnis – Wissen – persönliche Ansprache – Anerkennung – Lob

Es werden im Workshop erprobte Prophylaxe-Konzepte, Spiele, Versuche und kleine einfache Zaubertricks für die Klassenstufen 1-4 präsentiert. Die modernen Konzepte basieren auf dem Modell der Salutogenese und einer modernen, ganzheitlichen Gesundheitspädagogik. Sie beinhalten die Themen: Wertigkeit und Schönheit der Zähne, Mundhygiene, Ernährungslenkung, Anatomie, Kieferorthopädie, Zahnarztbesuch, Funktion des Speichels und Fluoridierung.

Der Workshop erweitert die Kenntnisse der Teilnehmerinnen in den Bereichen Gesundheitspädagogik, Kommunikation, Motivation und trainiert das Unterrichten von Schulklassen. Im Training wird das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Sicherheit in das eigene Handeln gestärkt. Sie lernen die unterstützende Wirkung von Handpuppen in der Zusammenarbeit mit Schülern der Klasse 1 und 2 kennen.

Stichworte zum Workshop-Inhalt

  • Leitung einer Schulklasse und Gestaltung eines Prophylaxe-Impulses,
    Stärkung der eigenen Präsenz im Unterricht
  • verschiedene Lebenswelten verstehen, Schüler-Bedürfnisse erkennen
  • Präsentation und Umsetzungs-Anleitung für die  Spiele und Prophylaxe-Konzepte:
    – Zähne spielen; dabei die Wertigkeit der eigenen Zähne für sich begreifen
    – den Zahnwechsel spielerisch darstellen
    – die Versiegelung der neuen Backenzähne verstehen und die Eigenverantwortung stärken
    – Stoffwechsel der Bakterien-und Säureangriffe zeigen, die Aufgabe des Speichels verstehen
    – Aufbau und Funktion der Zähne spielen und Zähne als Schmuck wahrnehmen
    – die Aufgabe einer Zahnspange erfassen
    – Eigenschaften von Nahrungsmitteln fühlen und spüren
    – Wirkungsweise von Fluoriden als Stärkung verstehen
    – Vertrauen zum Zahnarzt aufbauen und festigen
    – Zahnputz-Systematik mit Spaß und Rhythmus verbinden

 

G3b: Förderschulen und Inklusion

Die Inklusion und die wachsende Zahl von Kindern mit Förderbedarf stellen die Erzieher und Lehrer täglich vor neue Herausforderungen. Die Fachfrauen in der Gruppenprophylaxe sind ebenfalls gefordert, mit kreativen Konzepten im Bereich der Mundgesundheitserziehung die Lehrinhalte so zu gestalten, dass die Teilhabe von allen Kindern/Schülern ermöglicht wird.

Die Förderung der Selbsttätigkeit ist der höchste Anspruch an die Gesundheitserziehung.
Der gesundheitspädagogische Ansatz stärkt die vorhandenen Fähigkeiten/Möglichkeiten
der Kinder und Jugendlichen. Dabei ist eine Einbeziehung und Zusammenarbeit mit den Pädagogen und Eltern als gleichberechtigte Partner erforderlich.

Dieser Workshop konzentriert sich mit seinen Inhalten auf Kinder/Jugendliche, deren Lernausgangslage beeinträchtigt ist. Mit erprobten Ideen und Materialien wird in den Prophylaxe-Impulsen ein gemeinschaftliches, lebendiges Lernen aller Beteiligten gefördert.
Workshop-Inhalte:

  • Kommunikation: Austausch-Gespräche, kreative Zusammenarbeit und
    Präsentation der Prophylaxe-Impulse in Förder- und Inklusionseinrichtungen
  • persönliche Haltung zum partnerschaftlichen, gemeinsamen Lehren und Lernen:
    planen und durchführen von Erzieher-/Lehrer-/Betreuer-/Eltern-Fortbildungen
  • Orientierung: Einteilung der Kinder/Jugendliche in „Selbst-, Hilfs-, und Fremd-Putzer“
  • Beratung und Tipps: Einsatz der Mundhygieneartikel und Hilfsmittel vermitteln
  • Prophylaxe-Impuls: entwicklungsgerechte Heranführung der Kinder/Jugendliche
    an das Thema Mundgesundheit, Inspirationen und Ideen
  • Umsetzung: „Ideen-Schatzkiste“ für Eltern/Betreuer für die tägliche Mundhygiene
  • Verhaltensprägung: Gemeinschaftserlebnis Mundgesundheit, Rituale und Gewohnheit


PDF-Download: G3 Grund-und Förderschulen

Für das leichte Erlernen des Handpuppenspiels wird der Puppen-Workshop
P1 „Handpuppen als Kinder-Coach“ empfohlen.


Tages-Workshop;  siehe Workshops der DENTROPIA Fortbildung GmbH

 

Kontakt und Beratung

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